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bodyhair - i (don´t) care

Aktualisiert: 4. Apr 2019


Werk/Fotografien: Jacqueline Korber

Werkbeschreibung: Victoria Windtner


scary hairy, 2018 Fotografien


"Anders als sonst nehme ich den Wind an meinen Beinen wahr! <3"

Im Werk scary hairy experimentiert Korber mit ihrem eigenen

Körper und dessen Behaarung. Für fünf Monate stoppte sie

jegliche Haarentfernung und ließ an Beinen, Achseln und im

Intimbereich sprießende Haare einfach wachsen. Damit

widersetzte sie sich der gesellschaftlichen Erwartung, die das

gängige Schönheitsideal einfordert, nämlich dass Frauenhaut

glatt und unbehaart zu sein hat. Im Selbstexperiment erfährt

sie, wie ihre Umgebung auf die körperliche Veränderung reagiert

und wie sie selbst mit der ungewohnten Körperbehaarung

zurechtkommt oder auch nicht.

In einem Selbstportrait der Serie präsentiert sie ihren

behaarten Körper mit geschlossenen Augen und abgewandter

Kopfhaltung. In der Fotocollage zeigt sie ihr behaartes Bein in

Großaufnahme neben einem Ganzkörperselbstporträt. Hier blickt

die Künstlerin zu den Betrachtenden, hält schüchtern die Fäuste

vor den geöffneten Mund. Ihre Gestik und Mimik verrät - trotz

Mut und feministischer Überzeugung ist das Zeigen und zur Schau

stellen ihrer behaarten Körperteile mit Scham, Zweifel und

Unsicherheit verbunden. Eine Prägung der man*frau nicht leicht

entkommt.


ich mit mir, 2018 Fotografie, Selbstportrait



EIN AUSZUG. FÜNF MONATE. TAUSEN GEDANKEN. BACK TO BODYHAIR.





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© Jacqueline Korber

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